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Habilitationsprojekt

Metapher und Metonymie - Eine soziopragmatische Fundierung

 

Das Projekt umfasst eine theoretische Auseinandersetzung mit den Phänomenen Metapher und Metonymie aus formal-oberflächenstruktureller, semantisch-kognitiver und sozio-pragmatischer Perspektive. Zur Beschreibung der Phänomene existieren zahlreiche Konzepte von der Antike bis zur Gegenwart, die in der Linguistik aber unterschiedlich stark  rezipiert worden sind. Während die kognitive Perspektive auf Metaphern und Metonymien im Anschluss an die Arbeiten von George Lakoff und Mark Johnson der 1980er Jahre bis heute dominant ist, werden Auseinandersetzungen von Hermann Paul, Karl Bühler oder Harald Weinrich in der Linguistik vergleichsweise selten rezipiert.  Die Arbeit setzt sich mit den verschiedenen Ansätzen auseinander, arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und zeigt auf, welche sozio-pragmatischen Aspekte bereits vor den Arbeiten von Lakoff/Johnson in Ansätzen zur Beschreibung von Metapher und Metonymie grundgelegt sind, die die spätere kognitive Metapherntheorie jedoch fatalerweise nicht aufgreift.

Die Auseinandersetzung mit den theoretischen Ansätzen mündet schließlich in ein multidimensionales, kulturell und soziopragmatisch begründetes Beschreibungsmodell von Metapher und Metonymie (Kontextmodell der Metapher und Metonymie), das Metaphern und Metonymien als immer schon kontextuell bedingt und damit als lebensweltlich und kulturell gebunden auffasst. Exemplarische empirische Analysen beschließen die Arbeit.

 

 

Arbeiten im Zusammenhang der Habilitation:

 

 

 

Spieß, Constanze (2012): Metaphern als Sprachstrategien - Zur sprachlichen Manifestation von Konflikthaftigkeit im Stammzelldiskurs. In: Spieß, Constanze (Hrsg.): Sprachstrategien und Kommunikationsbarrieren. Zur Rolle und Funktion von Sprache in bioethischen Diskursen. Bremen: Hempen Verlag, 177-200. (Reihe Sprache – Politik – Gesellschaft)

Spieß, Constanze (2013): Metaphern als Gelenkstück eines integrativen Sprach- und Literaturunterrichts. In: Ziegler, Arne/Klaus-Michael Köpcke (Hrsg.): Schulgrammatik und Sprachunterricht im Wandel. Berlin/Boston: de Gruyter, 253-285. [zusammen mit Klaus-Michael Köpcke]

Spieß, Constanze (2014): Linguistische Metaphernanalyse. In: Junge, Matthias/Hoklas, Anne-Katrin (Hrsg.): Methoden der Metaphernforschung. Wiesbaden 2014: Springer VS.

Spieß, Constanze (2014): Metaphern in den Medien. Beitrag (Unterrichtsmodell) für die Zeitschrift „Deutschunterricht“ 6/2014, 16-19.

Spieß, Constanze (2015): Metonymie und Metapher – Sprachdidaktische Perspektiven auf das sprachreflexive Potenzial zweier sprachlicher Phänomene. In: Spieß, Constanze/Köpcke, Klaus-Michael (Hrsg.): Metapher und Metonymie. Theoretische, methodische und empirische Zugänge.  Berlin/Boston 2015: de Gruyter.

Spieß, Constanze (2015) (Hrsg.): Metapher und Metonymie. Theoretische, methodische und empirische Zugänge. Berlin/Boston 2015: de Gruyter. [zusammen mit Klaus-Michael Köpcke]

Spieß, Constanze (2016): Metapher als multimodales kognitives Funktionsprinzip. In: Klug, Nina-Maria/Stöckl, Hartmut (Hrsg.): Sprache im multimodalen Kontext. Band 7 der Reihe Sprachwissen. Berlin/Boston: de Gruyter.

Spieß, Constanze (2016): Metaphorisches Sprechen über Migrationsbewegungen in den Medien. Zu Semantik und kommunikativer Funktion von WELLEN, FLUTEN,LAWINEN UND TSUNAMIS. In: Newsletter Deutsch 2/ 2015-16, Hölder-Pichler-Tempsky-Verlag, 4 Seiten.

Spieß, Constanze (2017): Metapher. In: Roth, Kersten/Wengeler, Martin/Ziem, Alexander (Hrsg.): Sprache in Politik und Gesellschaft. Band 6 der Reihe Sprachwissen. Berlin/Boston: de Gruyter.

Dr.phil.

Constanze Spieß

Dr.phil. Constanze Spieß Institut für Germanistik

Mozartgasse 8/I
8010 Graz



Sprechstunden:

im Wintersemester mittwochs 14-15 Uhr

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