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Forschung

Neuroanatomie des Rückenmarks

backfill of dorsal and ventral root in the rattlesnake SC
Doppelfärbung von Motoneuronen (magenta) und sensorischen Endigungen (grün) über die Applikation spezieller Farbstoffe auf die ventralen und dorsalen Wurzeln des Rückenmarks einer westlichen Diamantklapperschlange (Crotalus atrox)

Die Nutzung verschiedener Methoden zur Färbung spezifischer Teile des zentralen Nervensystems von Wirbeltieren ermöglicht es uns die Neuroanatomie und die Verbindungen zwischen einzelnen Kerngebieten von Gehirn und Rückenmark darzustellen und zu untersuchen. Im gezeigten Bild wurden die ventralen, sowie dorsalen Wurzeln des Rückenmarks einer Klapperschlange mit speziellen, sogenannten “neuronalen Tracern” gefärbt. In grün zu sehen sind im gezeigten Bild die Endigungen sensorischer Nervenfaser, während in Motoneurone, welche die Muskeln steuern, in magenta zu sehen sind.

Organisation pektoraler Motoneurone im Rückenmark

Injektionen neuronaler Farbstoffe in bestimmte Muskeln die an der Steuerung der Vorderflossen beteiligt sind können genutzt werden um Motoneurone die diese Muskeln steuern sichtbar zu machen. In Kombination mit der Untersuchung der elektrophysiologischen Eigenschaften der Motoneurone erlaubt dies wichtige Einblicke in die Anatomie und Organisation von Gruppen pektoraler Motoneurone im Rückenmark. Solche Daten können wichtige Informationen zu den Organisationsprinzipien neuronaler Netzwerke (hier im speziellen der Motoneurone) im Rückenmark liefern, die der gezielten Ansteuerung spezifischer Muskeln durch das zentrale Nervensystem unterliegen.

zebrafish abductor motoneurons
Motoneurone die über Injektion neuronaler Farbstoffe in den abductor pectoralis eines ausgewachsenen Zebrafisches (Danio rerio) gefärbt wurden.

µCT and MRT Bildgebung zur Darstellung muskuloskelettaler Systeme von Fischen

prelim_µCT_mudskipper
Daten einer Pilotstudie zur Entwicklung von Bildgebungsverfahren für die Darstellung muskuloskeletaler Systeme von Fischen. Zu sehen ist der µCT Scan des Skeletts eines indischen Schlammspringers (Periophthalmus novemradiatus). Bilder: T. Jonsson.
prelim_µCT_mudskipper_iodine
Scan einer Pilotstudie. Zu sehen ist ein µCT scan von Muskeln und weichem Gewebe des indischen Schlammspringers (Periophthalmus novemradiatus) nach Färbung des Präparates mit Lugolscher Iod Lösung zur Kontrastverschärfung. Bilder: T. Jonsson.
prelim_musculoskeletal reconstruction_PN
Vorläufige, volumetrische Rekonstruktion von Skelett und Muskulatur eines indischen Schlammspringers.

Die Infrastruktur der Universität Graz bietet die Möglichkeit verschiedenste Gewebetypen sowohl Mittels mikro-Computertomographie (µCT), als auch mittels Magnetresonanztomographie (MRT) zu scannen. Die Kombination aus µCT und MRT Aufnahmen erlaubt eine detaillierte Darstellung des muskuloskeletalen Systems von Fischen. Ungefärbte Präparate dienen zunächst zur Darstellung des Skeletts mittel µCT. Durch die Inkubation des Präparates in sogenannter Lugolscher Lösung lagert sich Iod in das Gewebe ein, welches zur Kontrastverschärfung im µCT dient und eine Darstellung auch weicher Gewebeteile wie Muskeln ermöglicht. MRT Bildgebung bietet weitere Vorteile wie z.B. Diffusions-Tensor-Bildgebung. Hierdurch können Details zum Faserverlauf im Gewebe dargestellt und somit z.B. weitere Informationen zu Lage und Verbindung einzelner Muskelstränge gewonnen werden.

zebrafish pectoral MRI
MRT scan der Flossen und pektoralen Muskeln eines juvenilen Zebrafisches (Danio rerio). Bilder: C. Diwoky.

Verhaltensanalyse

Markerlose Bewegungsverfolgung

Für eine umfassende Interpretation von Ergebnissen der Untersuchung neuronaler Netzwerke zur Bewegungssteuerung ist es wichtig, Daten die verschiedene Aspekte dieser Netzwerke beleuchten gemeinsam zu analysieren. Dies erfordert die Integration der Erkenntnisse zur Neuroanatomie und Elektrophysiologie der Motornetzwerke mit Analysen der Kinematik der von den Netzwerken gesteuerten Bewegungen. In den vergangenen Jahren wurden große Fortschritte auf dem Gebiet der Markerlosen Bewegungsverfolgung gemacht: Ein Beispiel für ein frei verfügbares Softwarepacket das solche Bewegungsanalysen ermöglicht ist DeepLabCut (Link zur Projektseite: klick). DeepLabCut bietet eine anwenderfreundliche Oberfläche die es Nutzern erlaubt neuronale Netzwerke mit eigenen Videodaten zu trainieren, um so die Bewegungen von Nutze-definierten Körperteile zu verfolgen. Die gewonnenen Positionsdaten stehen anschließend für weitere Analysen zur Verfügung.

fin tip tracking marbled hatchet fish
Video zweier Marmorbeilbäuche (Carnegielle strigata) mit automatisch getrackten Flossenspitzen. Die Markierung der Flossenspitzen erfolgte mit DeepLabCut.

Aufnahmen sich frei bewegender Tiere können genutzt werden, um die Kinematik ihrer Bewegungen zu analysieren. Hierzu können die Bewegungen bestimmter Körperteile zunächst mit DeepLabCut verfolgt und die gewonnenen Daten anschließend zur Analyse der Bewegungsabläufe genutzt werden. Die gemeinsame Analyse der Kinematik der aufgezeichneten Bewegungsabläufe mit dem muskuloskeletalen Aufbau der beteiligten Körperteile und den anatomischen und physiologischen Eigenschaften der neuronalen Netzerwke die den Bewegungen zugrunde liegen bietet große Chancen für neue Einblicke in die funktionale Organosation von motorischen Netzwerken. Zudem ermöglichen uns diese Daten Einblicke in die Aspekte solcher Organisation, deren Anpassung/Veränderung die Steuerung neuer Bewegungsabläufe ermöglichen (z.B. im Laufe der Evolution). Auf der rechten Seite sehen Sie Daten einer Vorläufigen Untersuchung der Bewegungsabläufe eines afrikanischen Schlammspringers bei der schwimmenden Fortbewegung unter Wasser, sowie der kriechenden Fortbewegung an Land. In der Auswertung ist die Phasenverschiebung des undulatorischen Rhythmus vom Vorder-zum Hinterende des Tieres gut sichtbar. Sie veranschaulicht die sequenzielle Aktivierung der an der Bewegung beteiligten Muskeln. Im unteren Panel sieht man Markierungen über die die Bewegungen von Bauch- und Brustflossen während eines “Schrittes” an Land verfolgt wurden.

prelim_mudskipper_tracking
Ein afrikanischer Schlammspringer (Periophthalmus barbarus) der sich schwimmend unter Wasser (linker Bildteil) und kriechend an Land fortbewegen kann und hierfür sehr unterschiedliche Motorprogramme nutzt.

Elektrophysiologie

Die Aufzeichung neuronaler Aktivität von Motoneuronen mit Hilfe der Patch Clamp Technik ermöglicht detaillierte Einblicke in ihre elektrophysiologischen Eigenschaften. Durch z.B. pharmakologische Manipulation einzelner Typen von Ionenkanälen können die der Elektrophysiologie zugrunde liegenden molekularen Bestandteile der Zellen beschrieben und wichtige Rückschlüsse auf deren Zusammenspiel gezogen werden.

rattlesnake_spinal_MNs
Die Präzision der Erzeugung von Aktionspotenzialen in Motoneuronen der Klapperschlange unterscheidet sich signifikant zwischen Neuronen die Muskeln zur Fortbewegung bzw. zum schnellen Bewegen der Schwanzspitze beim Rasseln erzeugen.
Bothe, M. S., et al. (2024). Timing and precision of rattlesnake spinal motoneurons are determined by the KV72/3 potassium channel. Current Biology, 34(2), 286-297.e5., licence: CC BY 4.0
rattlesnake_pharma
Durch Einsatz spezifischer pharmakologischer Blocker bzw. Verstärker des KV72/3 Kaliumkanals konnte eine maßgebliche Beteiligung des Kanals an der Definition der elektrophysiologischen Eigenshcaften von Motoneuronen gezeigt werden, die an der Steuerung von Muskeln zur Fortbewegung und zum rasseln von Klapperschlangen beteiligt sind.
Bothe, M. S., et al. (2024). Timing and precision of rattlesnake spinal motoneurons are determined by the KV72/3 potassium channel. Current Biology, 34(2), 286-297.e5., licence: CC BY 4.0
hatchetfish_MNs
Pektorale Motoneurone des marmorierten Beilbauchs können in zwei Klassen unterteilt werden: Kleinere, Motoneurone, welche höhere Variabilität mit Bezug auf den Zeitpunkt der Erzeugung von Aktionspotenzialen bei neuronalem Eingang zeigen, und größere Motoneurone, welche ihre Aktionspotentiale mit sehr hoher zeitlicher Präzision erzeugen. Beide Typen von Neuronen steuern wahrscheinlich verschiedene motorische Verhaltensweisen mit grundlegend unterschiedlicher Kinematik.
*Gutjahr, R., *Bothe, M. S., et al. (2024). Diversification of pectoral control through motor pool extension. Proceedings of the National Academy of Sciences, 121(49). *Equal contribution. Licence: CC BY-NC-ND 4.0

Kontakt

Maximilian S. Bothe PhD

maximilian.bothe(at)uni-graz.at

Institut für Biologie
Universitätsplatz 2
8010 Graz - Austria

ORCID: 0009-0008-1628-7727

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