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Research Areas

  • Wirtschaftssoziologie (Geld- und Finanzmarktsoziologie, Kapitalismusanalyse, Feldanalyse).
  • Spezielle Wirtschaftssoziologie und Konsumsoziologie (Verbraucherorganisationen, Verbraucherbeschwerden, Verbraucher und Unternehmen, Wirtschaftsverbände).
  • Organisationssoziologie (Organisation von Unternehmen und NGOs).
  • Soziologie Sozialer Bewegungen (Solidarische Ökonomie, Fairer Handel, Verbraucherorganisationen). 

Current and past Research Projects

 

Vertrautes Geld? Eine soziologische Untersuchung über Geldwissen, Geldvertrauen und Geldverwendung.

Im Kontext von Finanz- und Währungskrisen zeigt sich die Bedeutung von Vertrauen. Vor allem in Zeiten erhöhter Unsicherheit kann die Fragilität des Vertrauens in das Geld und die Geldordnung beobachtet werden. Während Vertrauen als eine elementare soziale „Ressource“ wirtschaftlicher Austauschbeziehungen gesehen wird, sind die Effekte von Vertrauenskrisen auf die Geldverwendung und die Rolle, die Geldwissen- bzw. unterschiedliche Grade von Nicht-Wissen dabei spielt, bislang aus einer soziologischen Perspektive empirisch nicht erforscht worden. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Forschungsprojekt drei Fragen untersucht: Was wissen die Bürgerinnen und Bürger über die Geldordnung (Geldwissen) (1)? Wie wirkt sich das vorhandene Wissen bzw. Nichtwissen auf das Vertrauen/Nichtvertrauen in die Geldordnung aus (Geldvertrauen) (2)? Welchen Einfluss haben das Wissen über (1) und das Vertrauen in Geld (2) auf die Verwendung von Geld (Geldverwendung) (3)? Die Geldverwendung wird nicht nur im Hinblick auf die ökonomischen Geldfunktionen analysiert, sondern um soziologisch relevante Geldverwendungsweisen (Freiheits-, Signalisierungs-, Vergemeinschaftungs- und Steuerungsfunktion) erweitert.

Projektteam: Klaus Kraemer (Leitung), Luka Jakelja, Florian Brugger und Sebastian Nessel

Laufzeit: 2016-2018

Fördergeber: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank.

 

Zum aktuellen Entwicklungsstand der Verbraucherforschung in Österreich.

Das Projekt greift internationale Entwicklungen der Verbraucherforschung sowie aktuelle Herausforderungen von Politik und Verbraucherorganisationen in Bezug auf Konsum und Konsumfolgen auf. Das Projekt soll dazu beitragen, die Eigenwahrnehmung individueller und kollektiver Akteure der Verbraucherforschung in Österreich zu erheben und zu schärfen, ihr Verständnis für ein gemeinsames Forschungsfeld zu etablieren und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Forschung und Praxis anzuregen. Auf dieser Grundlage sollen die Potentiale einer Etablierung und Institutionalisierung der Verbraucherforschung in Österreich zwischen Wissenschaft, den damit befassten Organisationen (AK, VKI) und der Politik ausgelotet werden. Ziel des Projektes ist es, anhand empirischer Erhebungen einen aktuellen Überblick über den Entwicklungsstand der Verbraucherforschung in Österreich zu erarbeiten, der über (1) die in die Entwicklung des Feldes und die hierin als zentral erachteten Akteure und ihre Wahrnehmung des Feldes Verbraucherforschung in Österreich", (2) über die vorhandenen Forschungsbereiche und Forschungslücken aus Sicht der Politik (Bundesministerien), der Wissenschaft und der an Konsumfragen beteiligten Organisationen (AK, VKI) informiert und (3) über diese dokumentiert Auskunft gibt.

Leitung: Dr. Sebastian Nessel (Universität Graz) und PD Dr. Michael Jonas (IHS Wien).

Laufzeit: Juni 2016 bis Februar 2017.

Fördergeber: Kammer für Arbeiter und Angestellt Wien.

 

Kooperationspartner (Soziologie) im Projekt: (Un-)Knowing Food. Herkunft, (Un-)Sicherheit und die Moral des Essens am Beispiel von Fleischprodukten in der Steiermark. Gefördert durch das Land Steiermark, Laufzeit: 2014-2016. Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Ermann, Universität Graz.

Dr.rer.soc.oec. M.A.

Sebastian Nessel

Institut für Soziologie
Telefon:+43 316 380 - 3547


Mittwoch von 12:00 bis 13:00 Uhr (Anmeldung per E-Mail)

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