Lehre
BioImaging Lab
Das Erlernen der Bedienung eines bildgebenden Systems ist nur ein kleiner Teil moderner Bioimaging-Ausbildung. Im Mittelpunkt der bildinformatikbezogenen Lehre steht vielmehr das Verständnis der Grenzen und möglichen Fehlerquellen entlang der gesamten Bildgebungskette, von der Probenpräparation und mikroskopischen Bildentstehung über die Bildverarbeitung bis hin zur quantitativen Analyse. Kenntnisse dieser Limitationen sind entscheidend, um Bilddaten korrekt zu interpretieren, Artefakte und methodische Verzerrungen zu erkennen und daraus belastbare biologische Schlussfolgerungen abzuleiten.
Dieser Grundsatz wird in einem praktischen Kurs zur konfokalen Mikroskopie, einem Kurs zur Bildverarbeitung mit zunehmendem Schwerpunkt auf KI-basierten Analysemethoden sowie in einer Vorlesung zur molekularen und zellulären Bildgebung vermittelt. Dabei soll ein kritisches Verständnis der Mikroskopie entwickelt werden, von der Bildentstehung und experimentellem Design über die quantitative Bildanalyse bis hin zu künstlicher Intelligenz. Studierende sollen dazu befähigt werden, Artefakte, methodische Limitierungen und die Grenzen dessen zu erkennen, was aus mikroskopischen Bildern tatsächlich abgeleitet werden kann.
- MOL.889UB. Molecular and Cellular Imaging. VO. 2h. H.W. S.
- MOL.890UB. Molecular and Cellular Imaging.LU. 2h. H.W. WS/S.
- MOL.870UB. Digital Image Processing and Analysis in Life Sciences. 1.5h WS.
Weitere Lehre, Siehe UniGraz-Online:
online.uni-graz.at/kfu_online/ee/ui/ca2/app/desktop/