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Literary Utopias

La città ideale, ca. 1470, Anon.

 

Literarische Utopien beflügeln seit der Antike die Phantasie des Menschen. In ihrem Zentrum steht die nicht existierende, ideale Welt, die sich vom jeweiligen zeitgenössischen Erfahrungshintergrund implizit abgrenzt. Mein aktuelles Forschungsprojekt trägt hierzu den Arbeitstitel "Utopographien. Zur Poiesis des Raums in der Romania der Frühen Neuzeit" und beschäftigt sich mit der literarischen Konstruktion gesellschaftlicher Gegenräume in der Paradegattung räumlicher Deskriptionen, der Utopie. Im Zentrum steht also insbesondere die Literarisierungsstrategien von Räumlichkeit und die Frage, wie der fiktionale Raum in Bezug zur zeitgenössischen Architekturtheorie in Szene gesetzt wird: Welche Funktionen nimmt der Raum in Bezug zur Gesellschaftsstruktur ein und wie entsteht durch Sprache eine dreidimensionale Struktur im Text?

Konkrete Projekte, Publikationen und Vorträge, die diesem Schwerpunkt erwachsen sind:

  • "Utopographien. Zur Poiesis des Raums in der Romania der Frühen Neuzeit." [laufendes Projekt]
  • "L’utopie orientale. L’orient imaginé dans l’utopie de la Renaissance", Récits des Orients, Aix-Marseille-Université, 12.03.2020. 
  • "Utopian Views: Paolo Mantegazza's Techniques of the (Im)Possible", in Utopian Studies 31:3, 2020- [im Druck]
  • "Der Blick in die Zukunft. Utopie und Science Fiction in der italienischen Literatur". Proseminar, WS 19/20.
  • "A Mediterranean Utopia. The Renaissance Fiction of Plusiapolis as an Ideal of a Non-Existing Melting Pot", A Sea of Literatures: Theories, Concepts, and Methods of Mediterranean Literary Studies, Universität Graz, 10.10.2019.
  • "Utopian Climographs in Early Modern Literature ", Utopia, Dystopia and Climate Change. 20th International Conference of the Utopian Studies Society, Prato, 05.07.2019.
  • "Filarete’s Linguistic Sketches of the Ideal Space", CAIS Conference 2019, Orvieto. 16.06.2019.
  • "Die ideale Metropole in der Literatur der Frühen Neuzeit - Filaretes 'Libro architettonico' und Donis 'I mondi'", in: Jörg Oberste/Susanne Ehrich (Hg.): Italien als Vorbild? Ökonomische und kulturelle Verflechtungen europäischer Metropolen am Vorabend der 'ersten Globalisierung' (1300-1600). Regensburg: Schnell und Steiner 2019, 87-102.
  • "Utopographische Perspektiven. Eine Untersuchung zur literarischen Raumdarstellung bei Filarete, Doni und Campanella", in Romanische Forschungen 130.3 (2018), 341-357. [abstract] doi:10/c5mb SMASH
  • "Guido Morselli's Lethargic Extinction of Mankind in Dissipatio H.G. (1977)", End Games and Emotions. The Sense of Ending in Modern Literature, Tallinn / Helsinki. 17.08.2017.
  • "Architektur der (Un-)Sichtbarkeit in der uto­pischen Literatur Italiens am Beispiel Paolo Mante­gazzas L’anno 3000 (1897)" in Kern, Beate et al. (Un)Sichtbarkeiten, München: AVM 2017, 39-52.
  • "Der Weitblick der Gebäudetexte. Panoptismus und Durchsichtigkeit in der utopischen Literatur des 19. Jahrhunderts", Rostock. 06.03.2015.

zu den weiteren Schwerpunkten:

Mag. Dr.phil.

Albert Göschl

Institut für Romanistik

Merangasse 70/III
A-8010 Graz

Phone:+43 316 380 - 2512


Sprechstunde: MI 15:00-16:00 (nach Email-Voranmeldung)

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