Kommende Vorträge und Konferenzteilnahmen
"Psychologie Update Refreshers" (FomF GmbH, Zürich und hybrid)
Der thematische Schwerpunkt des Forums für medizinische Fortbildung in diesem Jahr lautet «Männer im Fokus: Psychische Gesundheit zwischen Rollenbild und Realität» und findet von 19.-21.11.2026 in Zürich statt. Ich werde am 20.11.2026 im Themenblock “Depressionen bei Männern” referieren.
"Standardmethoden der Kognitiven Verhaltenstherapie" (Universität Zürich)
Leitung des Weiterbildungswochenendes von 16.-17. Oktober 2026.
Netzwerk „Kritische Männlichkeitsforschung weiterdenken“
Das von der DFG geförderte Forschungsnetzwerk „Kritische Männlichkeitenforschung weiterdenken“ zielt darauf ab, den erkenntnistheoretischen Ertrag internationaler Debatten für die sozial- und kulturwissenschaftliche Männlichkeitenforschung im deutschsprachigen Raum herauszuarbeiten, ihre Perspektive strukturell zu stärken und ihr Potential für das Verständnis gegenwärtiger gesellschaftlicher Herausforderungen aufzuzeigen.
Ich darf meinen Beitrag als Keynote-Speaker gestalten. Nähere Informationen finden Sie hier.
Swiss Gender Medicine Symposium 2026
Das diesjährige Swiss Gender Medicine Symposium findet von 26.-27. Oktober 2026 in Bern statt. Univ.-Prof. Dr. Andreas Walther wird als einer der drei Speaker am Nachmittag des ersten Tages einen Vortrag mit folgendem Titel halten: “Understanding and Treating Depression in Men: From Biology to Psychology”.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Teilnahmen an...
16. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie
Univ.-Prof. Dr. Andreas Walther nahm an der 16. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie von 09.-11. April 2026 an der Paris-Lodron-Universität Salzburg teil. Er sprach in seinem Keynote-Vortrag über “Männerspezifische Psychotherapie für Depressionen”:
Männer mit Depression nehmen Psychotherapie seltener in Anspruch, brechen Behandlungen häufiger ab und weisen stark erhöhte Suizidraten auf im Vergleich zu Frauen. Diese Disparitäten lassen sich unter anderem durch das Spannungsfeld zwischen traditionellen Maskulinitätsideologien (TMI) - sozial definierten Standards und Normen wie Männer zu sein und sich zu verhalten haben - und zentralen Wirkfaktoren der Psychotherapie erklären. Gleichzeitig werden männertypische externalisierende Symptome in Diagnostik und Behandlung häufig unzureichend berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund werden aktuelle theoretische und empirische Ansätze einer männerspezifischen Psychotherapie unter Einbezug psychologischer und biologischer Perspektiven integriert. Im Fokus stehen Befunde einer randomisiert-kontrollierten Studie zur männerspezifischen Psychotherapie. Die vorliegenden Ergebnisse werden im Kontext aktueller Literatur eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für eine geschlechtersensible Weiterentwicklung evidenzbasierter Psychotherapie sowie für zukünftige Forschungsperspektiven diskutiert.
Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.