Gute Lehre bedeutet für mich weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen: Sie soll Begeisterung für Psychotherapie wecken, kritisches Denken fördern und Studierenden ermöglichen, theoretische Konzepte unmittelbar mit der klinischen Praxis zu verbinden. Dieses Lehrverständnis bildet die Grundlage meines Lehrkonzepts im Masterstudium Psychotherapie.
Dabei kombiniere ich klassische Lehrformen mit innovativen didaktischen Ansätzen und neuen Technologien. Interaktive Lehrveranstaltungen, digitale Anwendungen, KI-gestützte Lernformate, Videoanalysen, Fallseminare und praxisorientierte Übungen schaffen eine abwechslungsreiche Lernumgebung, in der wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar erfahrbar werden. Gleichzeitig erhalten Studierende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und lernen, wie wissenschaftliche Evidenz in die psychotherapeutische Versorgung übersetzt werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Forschung und klinischer Praxis. Eigene Fallbeispiele, Videomaterial aus der psychotherapeutischen Arbeit, Erfahrungsberichte von Patient:innen (unter Wahrung aller ethischen und datenschutzrechtlichen Vorgaben) sowie Gastbeiträge erfahrener Psychotherapeut:innen ermöglichen einen authentischen Einblick in den Berufsalltag. Mir ist wichtig, nicht nur erfolgreiche Therapieverläufe zu zeigen, sondern auch Herausforderungen, Unsicherheiten und Lernprozesse offen zu reflektieren. Gerade daraus entstehen häufig die wertvollsten Lernerfahrungen.
Ich möchte Studierenden vermitteln, wie Psychotherapie wirkt – von ihren theoretischen Grundlagen über ihre historischen Entwicklungen bis hin zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und technologischen Innovationen. Mein Anspruch ist es, zukünftige Psychotherapeut:innen auszubilden, die wissenschaftlich fundiert denken, klinisch kompetent handeln und den Menschen in seiner Individualität in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Durch die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und klinischer Praxis sollen sie optimal auf die vielfältigen Anforderungen ihres späteren Berufs vorbereitet werden.
Hier finden Sie Erfahrungsberichte aus Lehrevaluationen (Evaluationen können auch angefordert werden):
- Der Praxisbezug ist sehr wertvoll und im Vergleich zu vielen anderen Seminaren vorhanden.
- Sehr abweschlungsreiche, praxisnahe Unterrichtsgestaltung, bringt auch bei Referaten von Studierenden sein Fachwissen ein - dies macht den Unterricht lebendig und abwechslungsreich, Diskusionen sind willkommen und werden vom Dozenten gefördert.
- bestes seminar in meinem ganzen studium, erstes mal das man wirklich etwas von therapie mitbekommt!
- Dieses Seminar hat mir extrem geholfen herauszufinden welche Psychotherapeutische Richtung ich in der Zukunft wählen möchte. Ich würde es jedem/jeder Student:in empfehlen, der/die in Richtung Therapie gehen möchte.
- Dozent hat Schauspielpatienten aufgeboten sowie selbst als Therapeut vorgespielt (Rollenmodell), was absolut super war! Nur kurze Theorie und sehr viel Übung. Insgesamt sehr hilfreich und wertvoll, top Modul!
- Die Inhalte waren sehr interessant und extrem gut und praxisnah präsentiert. Die Vortragenden waren sehr sympathisch und offen für Fragen und Anregungen.
- Die Themen waren super interessant, gut gestaltet und geklärt, die Videos waren auch ur spannend, ich finde es richtig schade dass wir so wenig Zeit gehabt haben, würde gerne den 2. Teil der Vorlesung haben.
- Eine der Besten VOs und Vorträge im ganzen Bachelor["studium Psychologie an der Uni Graz"]. Die Inhalte wurden sehr gut erklärt, interessant dargeboten, Fragen waren
erwünscht und wurden tatsächlich auch gut beantwortet. Man hat die Wertschätzung gemerkt und den Versuch, nicht vorurteilend oder herablassend über Menschen mit den verschiedenen Störungsbildern zu reden.