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Herzlich willkommen

Seit 2009 arbeite ich am Institut für KA & EE als Professorin und Institutsleiterin (2009-2017). Mein "Stammfach" ist die historische Inter-Disziplin Volkskunde; internationalen, transversalen und kritischen Ansätzen nahe stehend, bezeichne ich mich als Kulturanthropologin.

Ich bin in Deutschland an der französischen Grenze, in Saarbrücken, geboren, habe in Marburg/L. Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Romanistik und Neuere Deutsche Literatur und in Aix-en-Provence Ethnologie, Frauenforschung und Soziolinguistik studiert. Mein Diplom habe ich 1987 in Frankreich (bei dem charismatischen Fußballethnologen und Iran-Spezialisten Christian Bromberger) gemacht und meine Doktorarbeit 1991 unter dem Einfluss der frz. Schule in Marburg bei Martin Scharfe absolviert. "Provencebild mit Lavendel" ist eine kritische semiologische Analyse der modernen Konstruktion regionaler Repräsentationen.

Die Orte meiner akademischen Arbeit in der Schweiz, in Forschung und Lehre seit 1992 sind Basel, Neuchâtel/Sion, Fribourg und Zürich. Zugleich habe ich Gastprofessuren und Fellowships in Turku, Joensuu, Hamburg, Marburg und Innsbruck wahrgenommen. Zuletzt war ich als wissenschaftliche Leiterin des Centre for Cultural Studies in Architecture am Departement Architektur der ETH Zürich tätig. Den kritischen Brückenschlag zwischen Konzeption und Nutzung der gebauten Umwelt, auf den ich mit diesem Ansatz ziele, verfolge ich weiter, gemeinsam mit Kolleg_innen aus den Sozialwissenschaften und der Architektur. 2004 habe ich mich an der Universität Zürich habilitiert mit dem Thema "Volkskunde/Europäische Ethnologie als kritische Kulturwissenschaft. Methodologisch-epistemologische Beiträge zur Fachidentität".

Meine Schwerpunkte, von denen ich selbst immer wieder gerne ausbreche, liegen v.a. in der Stadt-Raum-Kulturforschung, in der kulturwissenschaftlichen Mobilitätenforschung, der Politischen Anthropologie, der Wissenschaftsforschung. Als Vertreterin der Kritischen Kulturwissenschaft liegen mir - in einer transdisziplinären und genderorientierten Perspektive - komplexe Alltagskulturanalysen nahe. Aktuell befasse ich mich mit Widerstand und Alltag und liebäugle wieder mit einer Anthropologie des Mittelmeerraumes...

 

Literaturauswahl

2018 Dimensionen des Politischen. Ansprüche und Herausforderungen der Empirischen Kulturwissenschaft. Berlin (Hg. mit Ingo Schneider)

2010 Methoden qualitativer Sozialforschung – Manifest. Manifest zur Bedeutung, Qualitätsbeurteilung und Lehre der Methoden qualitativer Sozialforschung Hg. SAGW, Bern (Co-Autorin)

2003 Hexen, Wiedergänger, Sans-Papiers... Kulturtheoretische Reflexionen zu den Rändern des sozialen Raumes. Marburg (Hg.)

1999 Europäische Ethnologie – Ethnologie Europas / Ethnologie européenne – Ethnologie de l'Europe. Fribourg (Hg. mit Christian Giordano)

1998 Technik-Kultur. Formen der Veralltäglichung von Technik- Technisches als Alltag. Zürich (Hg. mit Thomas Hengartner)

1991 Provencebild mit Lavendel. Die Kulturgeschichte eines Duftes in seiner Region. Bremen

1988 Rund um die Uhr – Frauenalltag in Stadt und Land zwischen Erwerbsarbeit, Erwerbslosigkeit und Hausarbeit. Marburg (Mitherausgeberin Arbeitsgruppe Frauenforschung in der Volkskunde)

Univ.-Prof. Dr.phil.

Johanna Rolshoven

Univ.-Prof. Dr.phil. Johanna Rolshoven Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
Telefon:+43 316 380 - 2584


Anmeldung per Mail: claudi.baumgartner@uni-graz.at

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