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Assoz. Prof. DDr. Jürgen Pirker

Neuigkeiten

Digitales Feedback in der Lehre

In der Gesprächsreihe digiTales diskutiert Jürgen Pirker mit Dr.in Simone Adams vom Zentrum für digitales Lehren und Lernen den Einsatz digitaler Feedback-Instrumente in der Lehre. Das Zentrum bietet zahlreiche Ressourcen und Service für die digitale Lehre an.

Das Gespräch sehen Sie: hier.

Die Zukunft der Zweisprachigkeit

Aufzeichnung und Dokumentation zur Konferenz

Auf Youtube verfügbar ist nun die Aufzeichnung einer Konferenz zum Thema "Die Zukunft der Kärntner Slowenen". Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung richteten Expertinnen und Experten, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Diplomatie den Blick auf die Geschichte und Zukunft der Zweisprachigkeit, erfolgreiche Beispiele des Sprachenerhalts, offene Fragen des Minderheitenschutzes und Perspektiven seiner Fortentwicklung in Österreich und Europa. Jürgen Pirker moderierte den ersten Tag der Konferenz und nimmt Stellung zu aktuellen Fragen im Rahmen einer begleitetenden Dokumentation, die mehrmals auf Okto ausgestahlt wurde und ebenfalls nachgesehen werden kann.

Die gesamte Konferenzaufzeichnung finden Sie: hier.

"Lehre: Ausgezeichnet!"

Lehrpreis der Universität Graz an Jürgen Pirker

Hervorragende und innovative Lehrveranstaltungen des vorangegangenen Studienjahres zeichnet die Uni Graz alljährlich zu Beginn des Wintersemesters mit der Vergabe ihrer Lehrpreise aus. Im Mittelpunkt stand im Studienjahr 2019/20 die Frage, wie es gelingt, Studierende zum aktiven Mitdenken und Mitarbeiten anzuregen. Ausgezeichnet wird Jürgen Pirker für seine Lehrveranstaltung "Verfassungsrecht und Allgemeine Staatslehre", die von Studierenden für den Preis nominiert wurde. Die achtköpfige Jury wählte die Lehrveranstaltung aus insgesamt 32 Nominierungen aus für den Lehrpreis „Lehre: Ausgezeichnet!“.

Weitere Informationen zum Lehrpreis: hier.

Global Governance

Seit ersten Oktober 2020 ist Jürgen Pirker mit der Leitung des Fachbereichs "Global Governance" am Institut für rechtswissenschaftliche Grundlagen betraut. Eine Darstellung des Fachbereichs, seiner Initiativen, Forschungs- und Lehrvorhaben findet sich auf der neuen Website des Fachbereichs: hier

Buchpräsentation mit den Staatsoberhäuptern Österreichs und Sloweniens

Am 10. Oktober präsentierte Jürgen Pirker das Buch „Probleme und Perspektiven des Volksgruppenschutzes“ Bundespräsident Alexander Van der Bellen und dem Staatspräsidenten Sloweniens Borut Pahor, sowie den Ministerinnen Susanne Raab und Helena Jaklitsch und dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser.

Das Herausgeberteam Gerhard Hafner, Karl Hren, Heinrich Neisser, Martin Pandel, Jürgen Pirker, Günther Rautz, Kathrin Stainer-Hämmerle und Martha Stocker konnte zu diesem Anlass die gesamte dreiteilige Buchreihe „skupno/gemeinsam 2020“ den Präsidenten und Ministerinnen überreichen: Neue und Alte Minderheiten. Integration, Recht und Politik (2018), Grenzen - Trennung und Verbindung 1918-2018 (2019) und „Probleme und Perspektiven des Volksgruppenschutzes. 100 Jahre nach der Kärntner Volksabstimmung“.

Bericht (Sonntag) zum Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung und zur Buchpräsentation: hier.

Probleme und Perspektiven des Minderheitenschutzes

Buch und Aufzeichnung

Am 10.10. erschien das Buch "Probleme und Perspektiven des Volksgruppenschutzes". Es ist das Ergebnis zweier Konferenzen zum Erbe des Staatsvertrages von Saint Germain-en-Laye 1919 (2019) und zur Zukunft der Kärntner Slowenen (2020). Das Buch beinhält eine DVD mit Interviews zur Tagung 2020 von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie. Eine vollständige Aufzeichnung dieser Konferenz zur Zukunft der Kärntner Slowenen mit allen Beiträgen ist demnächst (kostenlos) online-verfügbar.

Buch - Inhaltsübersicht und Einführung:

Zum Download hier klicken.

Der Kontext des 10. Oktober 1920-2020: Staatswerdung, Grenzziehung, Minderheitenschutz

Am 24. September 2020 sprach Jürgen Pirker im Rahmen des Symposiums "Arbeit und Demokratie" der Arbeiterkammer Kärnten über Umbrüche im Kontext des 10. Oktober 1920 und ihre Folgewirkungen.

Programm: hier.

Die Zukunft der Kärntner Slowenen

Von 2. bis 4. Juli 2020 widmete sich die finale Tagung der Reihe "skupno/gemeinsam 2020" anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Kärntner Volksabstimmung 100 Jahre nach der Volksabstimmung der Zukunft: Sie widmete sich dem Umgang mit der Vergangenheit und mit alter und neuer Diversität, untersuchte erfolgreiche Instrumente des Sprachenerhalts, notwendige Fortentwicklungen des Volksgruppenrechts und die Rolle der Diaspora in Fragen des Minderheitenschutzes / für die Volksgruppe. Das Gedenken bot zunächst einen Anlass, sich interdisziplinär mit dem Zusammenleben in Kärnten und der Vielfalt von Identitäten auseinanderzusetzen, um Perspektiven zur Erfüllung des Europäischen Mottos „In varietate concordia“ („In Vielfalt geeint“) zu entwickeln. Der Erhalt von Minderheitensprachen ist dabei eine Herausforderung für Volksgruppen in ganz Europa. Für die Wiederbelebung und Förderung von weniger gesprochenen Sprachen braucht es Voraussetzungen: Der internationale und nationale rechtliche Rahmen zum Schutz und zum aktiven Gebrauch von Minderheitensprachen muss von strukturellen Maßnahmen begleitet werden, welche die Sprachkenntnisse von Lehrpersonen und Dienstleistern im öffentlichen sowie privaten Bereich verbessern. Allerdings reichen diese Ansätze nur, wenn der politische Wille auch stark genug ist, um einen Perspektivenwechsel und den Zugang zur Kultur und Sprache der Minderheit auch für die Mehrheitsbevölkerung in Gang zu setzen. Beispiele aus dem Baskenland, Katalonien, Irland, Wales, Finnland und Kanada zeigten in der Tagung, wie effektive Sprachplanung zu einer starken regionalen Identität führen kann. Die Entwicklung dieser regionalen Identitäten wird aber von einer Vielzahl veränderter Rahmenbedingungen beeinflusst: Dazu gehören neue Medien, die Urbanisierung oder die Diaspora von Volksgruppenangehörigen, die das Zusammenleben prägen und den Erhalt von Volksgruppen-Identitäten erschweren können. Welche Gefahren und Chancen in diesen Entwicklungen für die Zukunft liegen, beleuchtete die Tagung und stellte die Frage nach neuen Instrumenten eines effektiven Minderheitenschutzes für Kärnten und Europa.

Programmübersicht: hier.

Interview zur Tagung (Sonntag): hier.

Medienbericht zur Tagung (Kleine Zeitung): hier.

Recht und Klimawandel

Schwerpunkt des Jungen Forums ÖJK

Der Klimawandel stellt das Recht vor vielfältige Herausforderungen. Anlässlich der Eröffnungstagung des ClimLaw: Graz (Research Center for Climate Law) im Juni 2020 an der Universität Graz hat das Junge Forum der Österreichischen Juristenkommission in Zusammenarbeit mit ClimLaw: Graz einen JuWiss-Schwerpunkt gestaltet, dessen Beiträge das komplexe Thema „Recht und Klimawandel“ aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Die Beiträge - und alle weiteren Schwerpunktbeiträge des Jungen Forum ÖJK - können auf dem Juwiss-Blog nachgeselesen werden. Sie finden sich: hier.

100 Jahre Staatsvertrag von Saint Germain - 100 Jahre Minderheitenschutz der Republik Österreich

Vom 3. bis 5. Oktober widmete sich eine Tagung im Rahmen der Reihe "skupno/gemeinsam 2020" anlässlich dess 100-jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Staatsvertrages von Saint Germain 1919 dessen Vermächtnis und blickte auf aktuelle Herausforderungen im Minderheitenschutz: Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges ordnete die Pariser Friedenskonferenz des Jahres 1919 Europa neu. Der in diesem Rahmen ausgearbeitete Staatsvertrag von Saint Germain gestaltete die neuentstandene Republik Österreich entscheidend mit – „der Rest ist Österreich“ klingt als vermeintliches Zitat aus den Verhandlungen nach. Südtirol wurde an Italien angeschlossen, Kärnten blieb nach militärischer Auseinandersetzung und einer Volksabstimmung als Teil Österreichs erhalten, das Burgenland kam zu Österreich. Viele ethnische, sprachliche oder religiöse Gruppen fanden sich nach dem Zerfall des Habsburgerreiches als Minderheiten in neuen Nationalstaaten. 100 Jahre nach dem Abschluss des Staatsvertrages von Saint Germain wurde ein Blick zurück und nach vorne gewagt, um zu analysieren, wie die Vororteverträge von Paris Europa verändert haben: Wie ordnen sich diese Verträge in das damals herrschende System der internationalen Beziehungen ein? Was ist ihr Vermächtnis für den Minderheitenschutz und wie ist dieser im 21. Jahrhundert weiter zu entwickeln? Welches Integrations- oder Desintegrationspotenzial bergen Mehrheiten-Minderheitensituationen in Europa und welche Rolle kann Europa – in Gestalt der Europäischen Union oder des Europarates – im Umgang mit ethnischen oder sprachlichen Minderheiten wahrnehmen? Um diese Fragen zu beantworten, bedarf es einer historischen, rechts- und politikwissenschaftlichen Untersuchung, mit Fokus auf Kärnten im Vergleich mit Südtirol – als Beispiele für einen europäischen Minderheitenschutz.

Programm: hier.

Macht und Gewalt

Am 01. Juni sprach Jürgen Pirker im Rahmen der Frühjahrestagung der Österreichischen Juristenkommission über "Macht und Gewalt aus theoretischer Sicht" und beleuchtete innerfamiliäre Gewaltverhältnisse und das Verhältnis des Staates zur Familie.

Memory Politics and Minority Rights

Am 2. Mai sprach Jürgen Pirker an der University of Minnesota über "Memory Politics and Minority Rights in Central Europe (1867-2019)". Die Veranstaltung wurde präsentiert vom Center for Austrian Studies.

Am 14. Mai hielt Jürgen Pirker einen Vortrag am Conflict Resolution Institute der University of Denver zum Thema "Minority Rights and Dialogue: From Ethnic Conflict towards a Peace Region Alps Adria".

Neuerscheinungen: Grenzen, Alte und Neue Minderheiten

Neu erschienen sind die Bücher "Alte und Neue Minderheiten: Integration, Recht und Politik" und "Grenzen: Trennung und Verbindung 1918-2018". Die Sammelbände wurden herausgegeben von Gerhard Hafner, Karl Hren, Heinrich Neisser, Martin Pandel, Jürgen Pirker, Günther Rautz und Kathrin Stainer Hämmerle im Rahmen der Serie "gemeinsam/skupno 2020".

Grenzen: Inhaltsverzeichnis und Einführung.

Alte und Neue Minderheiten: Inhaltsverzeichnis und Einführung.

Gastlehre an der University of Minnesota

Von Mitte Jänner bis Juni 2019 lehrt Dr. Pirker an der University of Minnesota (USA) zum Thema "Europe's Contested Borders, (Nation-)States and Peoples: Austria, the Alps and the Adriatic". 

Grenzen/Meje 1918-2018

 Von 4. bis 6. Oktober widmete sich eine Tagung im Rahmen der Reihe "gemeinsam/skupno 2020" dem Thema Grenzen und Grenzziehungen aus Perspektive von Geschichte, Recht und Politik. Die Tagung begann am 4. Oktober mit einem Runden Tisch zu "Grenzerfahrungen" und schloss am 6. Oktober mit einer grenzübergreifenden Wanderung in Leifling/Libelice (A/SLO). Im Kern standen die Beleuchtung der historischen Grenzfindungsprozesse 1918 und deren Folgen aus rechts- und politikwissenschaftlicher Sicht.

Grenzen trennen und verbinden, geographisch und mental. Die nach dem ersten Weltkrieg gezogenen Grenzen trennten "Völker" und Bevölkerungen und förderten den Nationalismus, der im 20. Jahrhundert seine aggressivsten Ausprägungen erfuhr. Die Europäische Union ist als "Friedensprojekt" angetreten, Grenzen zu überwinden, die in Reaktion auf die Migrations- und Flüchtlingskrise jüngst wieder geschlossen werden - real und in den Köpfen. Das Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung bietet Anlass, sich im Rahmen der Tagungsreihe 2018 bis 2020 mit den Folgen von Grenzziehungen, ihrer Überwindung und den Potenzialen von Grenzräumen aus interdisziplinärer Perspektive zu beschäftigen.

Einladung zur Tagung: hier.

Informationen zur Tagungsreihe: hier.

Beitrag von Jürgen Pirker im aktuellen Bulletin des Kärntner Geschichtsvereins: "Der Geist der Geschichte(n): Der 10. Oktober im historischen Gedächtnis und in der politischen Bildung".

Narrative im Konflikt: Interview CPD Policy Blog

In einem Interview mit dem CPD Policy Blog erläutert Jürgen Pirker die Auswirkungen von Narrativen in der zivilen Konfliktbearbeitung. Er nimmt Bezug auf seine Publikation, “Geschichte(n) im Konflikt: Zu Wechselwirkungen von Geschichten, Recht und Politik”.

Interview: hier.

Anforderungen an die Juristenausbildung in Wissenschaft und Praxis

Am 19. September 2018 lud das Junge Forum ÖJK zu einer Veranstaltung zur Frage: "Was soll und kann juristische Ausbildung leisten?" Die Anforderungen an die Juristenausbildung wurden mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis und Mitgliedern des Jungen Forums ÖJK diskutiert.

Einladung: hier.

Datenschutz und Privatsphäre

Das Junge Forum ÖJK engagierte sich in der Frühjahrestagung der Juristenkommission vom 31.5.-2.6. zu "Datenschutz - Geheimnisschutz - Privatsphäre" (Programm) mit einem Beitrag zum Thema "Jenseits von DSGVO und EU Datenschutzpaket: Ein internationales Abkommen zur Regulierung staatlicher Überwachung?" von Dr. Oskar Gstrein (Gröningen). Zusätzlich begleitete das Junge Forum die Tagung anlässlich des Inkrafttretens der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung in einem gemeinsamen Schwerpunkt mit dem Juwiss Blog für Junge Wissenschaft im Öffentlichen Recht - mit Beiträgen zu aktuellen Fragen der DSGVO, internationalen Regulierungsoptionen im Datenschutz und möglichen Grundrechtseingriffen durch Nudging. Die zehn Beiträge können hier nachgelesen werden. 

Gechichte(n), Recht und Politik

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät referierten am 15. Mai 2018 - zum Anlass der Buchpräsentation des Buches Geschichte(n) im Konflikt - Botschafter Dr. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina und Dr. Marjan Sturm, Obmann des Zentralverbandes Slowenischer Organisationen in Kärnten, über Herausforderungen von Versöhnung in Kärnten, Slowenien und Bosnien. Im Anschluss diskutierten Univ.-Prof. Helmut Konrad, Univ.-Prof. Joseph Marko und Ass.-Prof. Jürgen Pirker über den Umgang mit konkurrierenden Narrativen und die Bewältigung inter-ethnischer Konflikte durch Recht und Politik.

Erinnerungskulturen, Recht und Friedensbildung

Anlässlich der Präsentation der Werke "Geschichte(n) im Konflikt" (Jürgen Pirker) und "Erinnerungsgemeinschaften in Kärnten/Koroška" (Daniel Wutti, Nadja Danglmaier, Andreas Hudelist, Samo Wakounig) diskutierten am 8. Mai 2018 an der Universität Klagenfurt Landeshauptmann Peter Kaiser, Dr. Nadja Danglmaier, FH-Prof. Kathrin Stainer-Hämmerle, Univ.-Doz. Hellwig Valentin und Univ.-Prof. Werner Wintersteiner mit den Autorinnen und Autoren über Erinnerungskulturen, Minderheitenschutz und den Umgang mit Vielfalt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zum Inhalt der Diskussion: hier.

Bericht und Interview im Vorfeld der Veranstaltung (SONNTAG): hier.

Geschichte(n) - Recht - Politik: Buchpräsentationen und Diskussionen in Klagenfurt und Graz

Am 08. und 15. Mai wird das Buch von DDr. Pirker "Geschichte(n) im Konflikt. Der Konsens- und Dialogprozess in Kärnten: Vom nationalen Konflikt zur Friedensregion Alpen-Adria" im Rahmen zweier Veranstaltungen zu Erinnerungskulturen, Recht und Politik an der Universität Klagenfurt und der Universität Graz präsentiert.

 

Einladung zur Veranstaltung am 08. Mai in Klagenfurt (Stiftungssaal der Kärntner Sparkasse, Universität Klagenfurt, 16.00): Buchpräsentationen und Diskussion mit Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Mag. Dr. Nadja Danglmaier, FH-Prof. MMag. Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle, Univ.-Doz. Dr. Hellwig Valentin und Univ.-Prof. Dr. Werner Wintersteiner zu Geschichte(n), Politik und Friedensbildung. Moderation: Ass.-Prof. DDr. Jürgen Pirker und HS-Prof. MMag. Dr. Daniel Wutti.

 

Einladung zur Veranstaltung am 15. Mai in Graz (Sitzungszimmer der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, RESOWI Zentrum, SZ 15.21, 17.30): Buchpräsentation, mit Stellungnahmen und Expertisen von Dr. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, und Dr. Marjan Sturm, sowie Diskussion mit Univ-Prof. Dr. Dr. hc Helmut Konrad, Univ.-Prof. Dr. Joseph Marko und Ass-Prof. DDr. Jürgen Pirker zu Geschichte(n), Recht und Politik in komplexen Konflikten und im Gedenkjahr 2018. Moderation: Ao. Univ.-Prof. Dr. Anita Ziegerhofer und Ass.-Prof. Dr. Benedikt Harzl.

Tagung: Neue und Alte Minderheiten

Am Freitag, 6. Oktober 2017, widmete sich eine interdisziplinäre Tagung dem Thema "Alte und neue Minderheiten: Integration, Recht und Politik". Migration ist eine Herausforderung für die Europäische Union, ihre Mitgliedstaaten und bewährte Systeme des Minderheitenschutzes. „Neue“ Migrationsbewegungen bestärken „alte“ nationale Exklusionsmechanismen. Nachhaltiger Umgang mit „neuer“ und „alter“ Vielfalt erfordert ein Hinterfragen klassischer Minderheitenschutzkonzepte und ihrer Funktionen mit Blick auf verschiedene Minderheitensituationen. Die Tagung stellt die Frage, welche bewährten Instrumente sich zum Schutz neuer Minderheiten nutzen lassen und an welchen Stellen effektiver Minderheitenschutz weiter zu denken ist, um seine Funktionen in immer pluralistischeren Gesellschaften noch effektiv zu erfüllen?

Interview zur Tagungsreihe: hier.

Medienbericht zur Tagungsreihe: hier.

Bericht der Kärntner Landesregierung: hier.

Mehrwert durch Minderheitensprachen

In einem Interview für die Presse stellt Dr. Pirker zentrale Thesen seiner Arbeit "Minderheitenschutz und Sprachförderung" (2017, Verlag Böhlau) vor: "Juristische Forschung zeigt an Südtirol und Kärnten, wie Minderheiten besser geschützt werden können und Mehrsprachigkeit verbindet: Sprachförderung ist zentral.", fasst der Journalist und Historiker, Dr. Posch, zusammen.

Zum Bericht: hier klicken.

Krise der liberalen Demokratie und Junges Forum ÖJK

Im Rahmen der Tagung der Österreichischen Juristenkommission zur "Krise der liberalen Demokratie" präsentierten Prof. Eva Schulev-Steindl und Jürgen Pirker das Junge Forum der Juristenkommission als neues Projekt.

Islam, Recht und Diversity Governance

Am 22. und 23. Mai 2017 fand an der Universität Graz eine Tagung statt zum Thema "Islam, Recht und Diversität". Jürgen Pirker wirkte mit an einem Panel zu Diversity Governance.

Divided Societies XX

Am Interuniversity Center in Dubrovnik wirkte Dr. Pirker Anfang Mai 2017 an einem interdisziplinären Kurs zu Divided Societies teil. Die 20. Auflage der internationalen Lehrveranstaltung widmete sich dem Thema "Memory Wars".

Diversity Management and Collective Rights

In einem Workshop an der Johns Hopkins University in Washington DC sprach Jürgen Pirker über Diversity Management und Collective Rights. Dr. Benedikt Harzl (REEES, Universität Graz; dzt Austrian Marshall-Plan-Fellow am SIAS der Johns Hopkins University) eröffnete mit einer Einführung zu Law and Politics und Case Studies aus dem Kaukasus.

Konferenz: The Transformation of Intractable Conflicts

Vom 16.-18.03. 2017 fand die dritte Konferenz in der Reihe The Transformation of Intractable Conflicts am Weatherhead Center der Harvard-University statt. Jürgen Pirker leitete ein Panel zu "Interaktive Problem Solving and Related Approaches". Die Konferenz wurde organisiert vom Herbert C Kelman Institut, dem Harvard Weatherhead Center for International Affairs, den Universitäten Klagenfurt und Graz. Es handelt sich um eine Initiative des Kelman Network, zu Ehren des 90. Geburtstages von Prof. Herbert C Kelman. 

Programm: hier.  

Lehraufenthalt in China

Ende Februar-Anfang März absolvierte Dr. Pirker einen Lehraufenthalt an der Universität Nanjing (China) und lehrte zu "Rechtsstaatlichkeit und Rule of Law in Österreich und Deutschland im Europäischen Kontext".

Mehr Informationen zum Deutsch-Chinesischen Institut für Rechtswissenschaft der Universitäten Göttingen und Nanjing: hier.

Leopold Kunschak Wissenschaftspreis 2016

Im November erhielt Dr. Jürgen Pirker den Leopold Kunschak-Wissenschaftspreis 2016 für seine Arbeit zu Minderheitenschutz und Sprachförderung. Der große Leopold Kunschak Ehrenpreis ging in diesem Jahr an den Deutschen Bundesfinanzminister, Dr. Wolfgang Schäuble, der eine Festansprache hielt. Laudatio und Übergabe der Preise erfolgten durch Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner.

Link zur Presseaussendung.

Assoz. Prof. MMag. DDr.

Jürgen Pirker

Assoz. Prof. MMag. DDr. Jürgen Pirker Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft
Telefon:+43 316 380 - 7412

Sprechstunde nach Vereinbarung (per Email)

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