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Epistemologie und Methodologie

Es ist nicht leicht, eine subjektorientierte, qualitativ-kulturanalytisch arbeitende Disziplin mit einer schwierigen Hypothek bezüglich ihrer traditionellen Fachgegenstände und deren politischen Indienstnahmen, wie die „Post-Volkskunde“ es ist, klar zu umreißen. Dennoch fasziniert von den demokratisch-humanistischen und (selbst-)kritischen Möglichkeiten und der Komplexität der Disziplin, begleitet mich die Reflexion der Episteme und ihrer Reichweite in Forschung und Lehre, im Austausch mit Studierenden und Absolvent_innen. Neben Standortbestimmungsversuchen, methodologischen Experimenten und wissenschaftsgeschichtlichen Bohrungen beschäftigen mich die Verdrängungen, Widerstände und zunehmend die politischen Dimensionen des Faches, für das ich mir gerade in Österreich ein klares Bekenntnis zu einer weniger ideologieanfälligen Namensgebung wünschen würde.

Publikationen

2015 Versuch über den Kaffeelöffel, in dem sich das Antlitz der Kultur spiegelt. Stofflichkeit bei Sigfried Giedion und Bruno Latour im Lichte der volkskundlichen Sachkulturforschung. In: Karl Berger, Ingo Schneider, Margot Schindler (Hg.), Stofflichkeit in der Kultur. Wien: Österreichisches Museum für Volkskunde, 193-204.

2014 Auseinandersetzung mit dringenden Gegenwartsfragen. Eine Hommage an Elisabeth Katschnig-Fasch. In: Manfred Omahna, Johanna Rolshoven (Hg.), Ver-Arbeiten. Aufsätze und Skizzen zu gesellschaftlichen Umbrüchen in städtischen und ländlichen Räumen. Ein Buch für Elisabeth Katschnig-Fasch. Marburg: Jonas, 7-10.

2004 Europäische Ethnologie – Diagnose oder Prognose der kulturwissenschaftlichen „Volkskunde“. In: Reinhard Johler, Bernhard Tschofen (Hg.), Europäische Ethnologie (=Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft IV, 15. Jg.), 73-87.

2003 Hexen, Wiedergänger, Sans-Papiers... Kulturtheoretische Reflexionen zu den Rändern des sozialen Raumes. Marburg: Jonas (Hg.).

1999 Europäische Ethnologie – Ethnologie Europas / Ethnologie européenne – Ethnologie de l'Europe. Fribourg: Editions universitaires (Hg. mit Christian Giordano).

1995 Der ethnographische Blick als touristischer Blick. In: Christiane Cantauw (Hg.), Arbeit, Freizeit, Reisen: Die feinen Unterschiede im Alltag. Münster, 41-54.

 

Univ.-Prof. Dr.phil.

Johanna Rolshoven

Univ.-Prof. Dr.phil. Johanna Rolshoven Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie
Telefon:+43 316 380 - 2584

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